… Claudia Linz

Avatar-Zwiegespräch„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert,“ sagte einst ein sehr außergewöhnlicher Mann namens Oskar Wilde. Ja, außergewöhnlich soll es sein, so war es in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft möchten alle das Außergewöhnliche – nur was ist das?

Es ist etwas, was von dem gewohnten abweichen soll, also nicht das Übliche. Nur ist das so einfach? In der Kunst zum Beispiel ist alles ungewöhnlich oder etwa nicht? Fragen über Fragen die ich mir stelle. Ich glaube auch in der Kunst wird genau die Kunst erst außergewöhnlich, wenn der Künstler außergewöhnlich ist, einen außergewöhnlichen Weg beschreitet, eine authentische und auch zweifelnde, suchende Persönlichkeit ist.

Gerade jetzt suchen die Menschen oftmals die Außergewöhnlichkeit im digitalen und manche außergewöhnlichen Menschen finden es im analogen „Leben“.

Manches verschmilzt – manches trennt, jedoch genau dass macht dann dass Außergewöhnliche aus, wie die Art der Kunst, die fast eine Art Extrem-Picture-Coaching-Sitzung darstellt oder wie würden sie, liebe Frau Linz ihre außergewöhnliche Arbeit beschreiben?

Ich stellte mir die Frage was ist „gewöhnlich“ und was „außergewöhnlich“. Dinge und Tätigkeiten die ich gewohnt bin, sind für mich gewöhnlich und alles andere dass ich zum „Ersten Mal“ tue, außergewöhnlich. Mir sind Dinge und auch Tätigkeiten an die ich gewohnt bin sehr wichtig, denn ohne die würde ich mein Gleichgewicht verlieren. Doch ich mag keinen Stillstand oder einen Kreislauf, der sich wie ein Hamsterrad anfühlt. Und gerade dann, wenn sich ein alltäglicher Kreislauf, sich eher wie ein Hamsterrad anfühlt und es mir schwindelig wird, dann mache ich eine Pause und wechsle die Perspektive.

Als erwachsene Menschen wiederholen sich unsere Tätigkeiten immer wieder, eine Routine stellt sich bei uns ein, bis wir Dinge wie im Schlaf können. Allerdings macht uns das träge und schränkt uns ein. Wenn wir uns an unsere Kindheit zurück erinnern, wie außergewöhnlich waren unsere ersten Schritte, nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Eltern. Wir lernten als Kinder viel im Spiel, das ist vielen Erwachsenen leider verloren gegangen. Es muss alles nach Plan gehen, seine Routine haben, zeitlich Getaktet sein … nur keine Veränderung, denn das kostet unnötige Zeit… oder Erwachsene wollen dann alles mit einem großen Knall gelichzeitig verändern und richten unter umständen großen Schaden damit an …

Wie Oskar Wilde auch schon sagte, wir brauchen den Bestand und den Wert das Gewohnte um uns herum, aber auch das Neue und Außergewöhnliche. „Das Eine würde ohne das Andere nicht existieren.“ Jeder von uns trägt beides in sich und trifft selbst die Entscheidung welches er mehr oder weniger anwendet.

Sie fragten mich: Wie ich auf die Idee komme als Künstlerin mich mit Unternehmensführung, -ziele und Unternehmenskulturen auseinander zu setzen. Das sind doch zwei Welten die da aufeinander prallen. Das scheint nur im ersten Moment so, denn Künstler wie Unternehmer tragen eine große Verantwortung und müssen schnell richtige und gute Entscheidungen treffen können, denn ohne diese würden wir nicht erfolgreich sein. Kunst_Bewegt_Business_xing_langerRock-2

Gerade hier helfen keine ZDF – Zahlen, Daten, Fakten oder Statistiken – da die Zeit dafür fehlt. Für schnelle und gute Entscheidungen wird das feinsinnige Bauchgefühl benötigt, das gute Hinhören, verstehen können. Für das Komplexitätsmanagement  setzen wir Software und Hochleistungsrechner ein, da wir nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unser Gehirn nur zu ca. 5-7% nutzen. Die anderen 95% des Gehirns arbeiten wie gewohnt ohne dass wir es bewusst mit verwenden.

Vieles entscheiden wir über Emotionen und Gefühle ohne dass wir eine Erklärung dafür haben. Wir können es uns es oft nicht mehr erklären … Wir reden dann vom Bauchgefühl, 7 Sinn, das habe ich im Blut, in der Muttermilch mitbekommen und viele andere Beschreibungen, die es noch gibt.

Und genau diesen Bereich treffen wir bei der Malerei, indem wir uns damit auseinander setzen oder gar selbst einen Pinsel in die Hand nehmen – wobei bei mir gelernt werden kann, das es mehr als nur Pinsel gibt. Ein Workshop besteht nur darin, ohne Pinsel zu malen und auch ohne Finger ;-), denn das wäre zu einfach.

Neue Wege zu gehen ist für mich nichts außergewöhnliches, denn anscheinend bin ich als Pionier geboren 😉 .

Anfang der 90er Jahre war ich bei den ersten dabei, die mit Photoshop gearbeitet haben. Ich kannte das Programm in und auswendig, war ein Spezialist auf diesem Gebiet. Mein Chef sagte, wenn keiner mehr eine Lösung findet, dann ist die Frau Linz gefragt, sie findet eine!

Doch die Software schränkte mich ein, setzte Grenzen und später durch die Bedienerfreundlichkeit der Softwaremöglichkeiten wurde es für mich ein täglicher Spaziergang, der nicht wirklich etwas Neues gebracht hat. Photoshop ist nach wie vor für mich ein Handwerkzeug, dass ich sehr gerne einsetze bei meiner Digitalen Kunst und Bildbearbeitung in der Gebrauchsgrafik, jedoch eben ein Werkzeug wie Messer und Gabel, denn das besondere ist was wir daraus machen. Die Zutaten sind oft dieselben, doch wie wir damit umgehen, sie behandeln, sie verfeinern und miteinander verbinden macht den Mehrwert aus.

Bei der experimentellen Malerei ist es etwas ganz anderes. Hier sind so viele Komponenten vorhanden, dass nie etwas nach Plan läuft oder wie Programmiert abläuft – hier gehe ich immer wieder neu auf die Gegebenheiten ein. Claudia-Linz--Zwiegespräch-mit-Jonny-Hofer-5Ein Gemälde ist ein Unikat und auf seine Art und Weise wird es immer außergewöhnlich bleiben. So werden Werte sichtbar die sonst verborgen bleiben würden. Ich selbst male direkt vor Ort beim Kunden, damit ich all das vor Ort wahrnehmen kann, was für das Kunstwerk bzw. Gemälde wichtig ist. Die Stimmung, die Atmosphäre, das Zusammenspiel dessen und die Kernaussage setzte ich wie ein  Seismograph vor Ort wertfrei mit einem Aquarell in ein Kunstwerk um.

Das genaue Hineinfühlen und Hinhören einer neutralen Künstlerin eröffnet neue Wege für Unternehmer wie auch Selbstständige, die für sie davor verborgen waren. Stimmt, es ist außergewöhnlich wenn eine Künstlerin bei einem strategischen Meeting mit dabei ist. Doch wenn die gewöhnlichen Methoden uns die Türen verschießen durch die wir gehen möchten, dann sollten wir den Versuch wagen mit außergewöhnlichen Methoden die noch verschlossenen Türen zu öffnen. Nur so kann auch außergewöhnliches geschaffen werden.

Ich kenne zwar nicht alle ihre Werke, jedoch ist mir schon beim ersten Mal aufgefallen, dass ihre Farbkompositionen derer des französischen Lithographen und Malers Pierre Doutreleau nicht ganz unähnlich sind. Er liebt u.a. das Licht des sonnigen Tages am Meer, sie erleben dafür eher das Licht eines Büroraumes oder eines Tagungsraumes. Wenn sie malen, sehen sie ihr Bild mit dem inneren Auge und dem verinnerlichten Licht der bayrischen Seen oder wie kommen sie auf ihre Farbarrangements?

Vielleicht kommt es daher, dass mein Beruf seinen Ursprung in der Lithographie findet ( Alois Senefelder – Erfinder der Lithographie). Die Steinbrüche der Solenhofener Platten und Jura Marmor, verbinden mich mit meiner Kindheit. Ein entfernter Onkel bei Eichstätt hatte einen Marmorsteinbruch. Sein Marmor war in unserem Flur verlegt und er war bekannt für die vielen fossilen Einschlüsse im Stein. Schon bevor ich laufen konnte, sah ich mir die versteinerten Schnecken und was ich da alles so fand, sehr genau an. Meine Eltern erzählten mir, wie diese Tiere in unseren Flur kamen. Ja, so ist mein Bezug zur Lithographie entstanden, durch den Onkel und die versteinerten Muscheln und Schnecken in unserem Steinboden.

Jetzt möchte ich allerdings Ihre Frage bezüglich der Farbkompositionen beantworten. Die Farbstimmungen in einem Bild sagen mehr als 10.000 Worte, denn wir können dies mit unserem Ratio gar nicht mehr erklären. Es ist zu kompliziert. In meiner Ausbildung vor vielen Jahren, als es noch kein Digitales Zeitalter gab, musste ich anhand kleiner schwarzen Punkte, die ich mit einer Lupe betrachtet, erkennen welche Farbe in der Druckmaschine gedruckt wird. Sie kennen welche Vielzahl an Kombinationen wir beim Lottospiel 6 aus 49 haben? In der Bildbearbeitung standen uns 4 Farbfilme zur Verfügung auf den wir nur Schwarze oder Weiß sahen und bei jedem Film von 0% -100% zur Verfügung standen, das mal 4 Druckfarben. Cyan, Magenta, Yellow, Schwarz. Das sind gleich mal 4 x 100 statt 1 x 49 zum Kombinieren. Das kann meiner Meinung von einem Menschen nicht berechnet werden, welche Kombination welche Farbe die Druckmaschine am Ende druckt.

Claudia-Linz--Zwiegespräch-mit-Jonny-Hofer-6Hier ist viel Empathie, Gefühl und Gespür gefragt um die ganzen Unbekannten mit einkalkulieren zu können. Da liegt sicherlich auch der Grundstein, dass es mir jetzt einfach fällt komplexe Zusammenhänge schnell und einfach zu verstehen. Erst vor zwei Jahren wurde ich darauf angesprochen das angeblich Albert Einstein auch mit Empathie arbeitete und somit seine Relativität-Theorie entstehen konnte. Genaueres kann ich Ihnen allerdings nicht darüber sagen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Sich in Dinge, hineinversetzen können, darin liegt oft die Lösung. Das tue ich auch, ich versetzte mich in die Situation im Büro bei den Meetings und erspüre die Farben und Farbstimmung.

Die ganzen rationalen Farb-Systeme die bei der Personalentwicklung verwendet werden, sind mir zu eng und würde meine Kunden auch zu unrecht reduzieren. Denn meine Kunden kann ich nicht nur 4 Farben zuordnen, ihnen steht das ganze Farb-Spektrum zur Verfügung. Jedoch male ich das, was sie mir in dem Moment zeigen. Bei Einzelarbeiten mit einer Person, kann dann schon der Blaue Typus oder der Rote zum Vorschein kommen. Doch bei einer Gruppe oder Team ist meistens jeder Farbtypus vorhanden. Doch meiner Meinung ist es eine Zusammensetzung aller Farbtheorien die wissenschaftlich belegt wurden. Denn wenn ich den Pinsel in die Hand nehme und zu meinem Farben greife, spüre ich in mich hinein und höre hinein, schalte in dem Moment meinen Verstand aus. Denn die Farbempfindung habe ich in den über 30 Jahren verinnerlicht und brauche nicht mehr darüber nachzudenken.

Wenn jemand mehr über Farben erfahren möchte, kann ich das Buch von:Kunst der Farbe. Studienausgabe: Subjektives Erleben und objektives Erkennen als Wege zur Kunst oder auch das Buch von seinem Enkel Christian Itten / Farbe und Kommunikation empfehlen.


Hier sieht man recht gut, dass die Farbe unterschiedliche Ansätze haben kann. Es gibt die bildliche Assoziation, die physiologische Wirkung, psychologische Bedeutung, die historische Bedeutung und die konventionelle Bedeutung.

Ich glaube das alles fliest mit ein, jedoch wenn ich beim Malen darüber nachdenken müsste, analytisch vorgehen müsste, würde ich es zeitlich nicht schaffen überhaupt einen Strich auf´s Papier zu bringen –  auf mein Gespür kann ich mich verlassen – durch die mittlerweile über 30 jährige Erfahrung Farben in Kombination miteinander sprechen zu lassen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, fangen sie für ihre Kunden Stimmungen, Gefühle, Emotionen etc. während einer Sitzung, eines Meetings zuerst bewusst ein und lassen ihr Unterbewusstsein dann in Verbindung mit ihren eigenen, individuellen handwerklich-technischen Möglichkeiten freien Raum beim Malen. Wie sehr beschäftigt sie ein solches Projekt, geistig wie körperlich denn insgesamt?

Nicht ganz. In Sitzungen und Meetings ist nicht viel Platz für Gefühle. Die Stimmung, Atmosphäre und die Kernaussage, die male ich „mit Gefühl“ . Es stimmt, ich werde manchmal gefragt ob ich Gefühle male.

Nein das tue ich nicht, denn dies steht mir nicht zu. Gefühle sind etwas sehr persönliches und sie gehören zur Privatsphäre jedes einzelnen die geschützt werden muss. Ich male mit Gefühl, da es mir mehr Freude macht aktiv und praktisch mit Gefühl zu malen. ;-).  Beim Malen lasse ich das auf mich zukommen was passiert. Ich würde eher sagen, dass ich Wertfrei das Geschehen in ein Kunstwerk umsetze. Ob dies etwas mit dem Unterbewusstsein zu tun hat, glaube ich gar nicht. Es ist die Stimmung und Atmosphäre im Raum, die wir alle wahrnehmen.

Jeder Raum hat eine Atmosphäre, vom Wartesaal bis zum Festsaal, wir achten nur immer seltener in der heutigen Zeit darauf. Jedoch ist die Atmosphäre wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Es kann sein das ich als Künstlerin feinsinniger und sensibler bin.

Claudia-Linz--Zwiegespräch-mit-Jonny-Hofer-7Die künstlerische Arbeit „AtmoVisu“ beschäftigt mich sehr, denn ich muss unvorbereitet zu dem Kunden kommen, damit ich frei von Bewertungen bin wenn ich meine Arbeit mache. Da muss ich mich jedes Mal Mental sehr gut vorbereiten, denn die Anspannung, da ich mich nicht vorbereiten darf, damit ich wertfrei bleibe, steckt auch in mir, doch für die Arbeit selbst ist es sehr wichtig das ich total entspannt  und wertfrei mich der Arbeit widmen kann.

Nach getaner Arbeit stecken in jeder Fläche, Linie und Punkte Informationen, die mich geistig und durch die hohe Konzentration auch körperlich ganz schön in Anspruch nehmen. Es ist auch so, das ich mir selbst das fertige Bild immer wieder ansehe und dadurch auch weiter Dinge sehe, die mir beim Malen gar nicht bewusst waren.

Es sind auch die nachträglichen Gespräche, die meine Kunden mit mir über das Werk führen. Es wirkt bei meinen Kunden wie auch bei mir nach. Das gehört dazu, wenn die Themen etwas tiefer unter die Haut gehen. Und es ist schön, denn die Inspiration öffnet meinen Kunden neue Türen und Wege.

Atmosphärische Visualisierung ist, wie ich meine, ein spannender Begriff. Inhaltlich zu dieser Wortkombination habe auch ich meine Erfahrungen, allerdings hat meine Atmosphärische mit bestimmten Klängen zu tun. Es gibt Musikstücke, die es schaffen, dass mir sofort Bilder in den Kopf schießen. Sei es, wie bei dem übrigens aus München gebürtigen Peter Kater, mit seiner CD „Walk in beauty“
bei der ich immer wieder Prärie sehe, Pferde und vieles mehr oder bei seiner CD „Dance Of Innocents“
wo ich automisch bei geschlossenen Augen, Riesige Berge, Plateaus und Dschungel sehe. Haben sie auch schon einmal mit ihrer „AtmoVisu“ Arbeit Musik visualisiert?

Ja, das kenne ich auch. Und tatsächlich habe ich auch schon einmal Musikstücke auf dem Piano vorgetragen in Malerei umgesetzt. In einem längeren Gespräch mit dem Komponisten ergab sich, dass ich sogar allein durch das über einwöchige tief hineinhören (Musik-CD)  in etwa das heraushören konnte, was sich damals bei ihm über einen langen Zeitraum an Veränderung in seinem Leben ereignet hatte. Doch ich brauchte eine Woche von morgens bis abends dazu, dass ich richtig hinhören konnte um zumindest etwas davon zu verstehen.

Leider blieb es bei dem einmaligen Gespräch mit dem Komponisten und ein Feedback zu den entstanden Werken blieb aus. So kann ich nichts darüber sagen, ob ich seine Töne auch visuell/künstlerisch getroffen habe. Diese Werke bestehen aus Wellenbewegungen, wie Töne und den Takt, die ein Dirigent seinem Orchester vorgibt und mit Händen und Taktstock visualisiert.

Jedoch die Ausführung der Malerei sollte schon mit dem eines Pianospielers zu tun habe, wie er seine eigene Musik spielt, seine Tasten am Piano anschlägt, nur dass ich dies mit Farbe auf Leinwand tat. Das ist bei einem Musikstück auch gut nachzuvollziehen. Und wie gesagt ich habe mir eine gute Woche Zeit genommen, mir die Stücke immer und immer wieder anzuhören, bis ich meinte verstanden zu haben.

In den Musikstücken ging es um Beziehungen, und deshalb versuchte ich hier wirklich die Stimmung sichtbar zu machen. Denn Personen abzubilden und womöglich eine andere Geschichte abzubilden als der Komponist sie sieht, würden mir nicht zustehen.

Claudia-Linz--Zwiegespräch-mit-Jonny-Hofer-2Ich male, dies wie und was bei mir ankommt. Ohne, dass ich etwas an dem gehörten und wahrgenommenen etwas verändere….

Das ist das Gute und Schöne an meiner Arbeit direkt vor Ort, dass es eine authentische Reflektion und Zeitzeuge als Kunstwerk in einem ist – dass die Gemälde meinen Kunden neue Wege aufzeigen und sehr lange Freude, Kraft und Energie schenken.

 

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Claudia-Linz--Zwiegespräch-mit-Jonny-Hofer-1Claudia Linz

 

Vita und künstlerische Entwicklung
• 1966 in Kulmbach geboren
• seit 1990 wohnhaft in und südöstlich von München
• über 20 Jahre Berufserfahrung Kreativretusche und Postproduktion der Printmedien
• 16 Jahre Malerei
Künstlerische Ausbildung:
Kunstakademie Bad Reichenhall
Privatschülerin bei dem Münchener Künstler und Kunstpädagogen Alfred Darda

Kunst ist,
aus einer unendlichen Vielzahl
an Möglichkeiten im richtigen Moment
das Richtige „gut“ zu tun!
Claudia Linz

ART meiner Arbeitsmethodik Claudia-Linz--Zwiegespräch-mit-Jonny-Hofer-4
Die Malerei ist für mich ein wegweisendes Mittel, durch das ich eine dynamische Auseinandersetzung mit dem Sichtbaren und Fühlbaren der IST-Zustände visuell umsetze.

Mit der Malerei zu erfahren, wie etwas geschehen sollte. Wenn die Richtung und die Aufgabenstellung feststehen, setze ich mich malerisch mit dem „WIE“ auseinander. Dies ist ein langwieriger Prozess, in dem die Aufgabenstellung aus vielen Blickrichtungen betrachtet und durch unterschiedliche methodische Herangehensweisen künstlerisch umgesetzt wird. Durch diesen Umsetzungsprozess wird viel Inspirierendes für den Betrachter sichtbar. Dieses Bild wird zu einem Leitbild werden, es zeigt einen „richtigen Weg“ auf und manifestiert. Die Entstehung und Betrachtung eines Bildes stellt einen dynamischen Prozess dar und spricht für sich selbst.
Wie aus der Leidenschaft eine Berufung wurde
Seit ihrem ersten Arbeitstag in ihrem Leben sind Kernaussagen und Botschaften mit Bildern zum Ausdruck zu bringen Ihre Leidenschaft. Dieser Berufswerdegang der Postproduktion und die digitale Kreativretusche waren ihre Wegbereiter. Sie sagt heute, ein Bildbearbeitungsprogramm hat seine Grenzen. Deshalb setzt sie die Bildaussage aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung jetzt auch allein mit Malerei um. Sie sagt, mit der Malerei sind ihr keine Grenzen gesetzt, Momentaufnahmen zum Ausdruck zu bringen, die wir nicht in Worte fassen können. Neben der herkömmlichen Malerei geht sie auch einen neuen Weg als Künstlerin. Mit ihrer eigens entwickelten Methode der „AtmoVisu“ geht sie zu Unternehmen, um direkt vor Ort aussagekräftig Ereignisse, Ziele, Werte und Unternehmenskulturen in die Tat, in ein Gemälde umzusetzen, das für alle Anwesenden erlebbar und sichtbar wird.
Malerei und Unternehmen
Die Kunst ist für mich eine Eigenschaft, die jeder in sich trägt und auf unterschiedlicher Art und Weise auslebt. Die Kunst der Unternehmensführung gehört für mich genauso dazu wie auch die großen Opernaufführungen der großen Opernhäuser in Verona, Mailand oder Bayreuth.
Was ist AtmoVisu?
Ein Beispiel für eine Atmosphärische Visualisierung in der Unternehmensführung?
Das Zusammenspiel von Ort/Raum – Führungskräften – Mitarbeitern hat oft eine ganz eigene Stimmung. Diese Stimmung und das gemeinsam gesteckte Ziel werden direkt vor Ort beim Meeting in einem Aquarell eingefangen. Im Anschluss werden die entstandenen Bilder gemeinsam in der Runde reflektiert. Dadurch entsteht eine inspirierende Diskussion, in der einige wichtige Punkte zum Vorschein kommen. Diese Zusammenfassung prägt sich bei den beteiligten Personen bildhaft ein. Als Gemälde bleibt das Kunstwerk dem Unternehmen erhalten und hat dauerhaften Symbolcharakter.
• Das steigert die Motivation aller Beteiligten
• Es erleichtert Mitarbeitern den Einstieg
Das Zielvorhaben wird mit einem Kunstwerk festgehalten, und die bildliche Vorstellung ist bei den Beteiligten gespeichert
• Das Gemälde, erinnert und macht täglich Freude
• Meine Kunden bezeichnen es oft als einen stillen Mitarbeiter.
• es zeigt die Wertschätzung der eigenen Arbeit – täglich im Büro mit einem Kunstwerk an der Wand
Sie können auf der Grundlage des Aquarells eine künstlerische Arbeit auf Leinwand in Auftrag geben. Dieses Gemälde, speziell für Sie geschaffen, wirkt an einem repräsentativen Ort auf den Betrachter. Und das, ohne selbst Pinsel und Farbe in die Hand zu nehmen.
Motivieren Sie sich und andere mit dem Kunstwerk, das Ihre Werte und Ziele auf einzigARTige Weise aufzeigt.

http://www.linz-art.de

 

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